kuckuck mit typisch frau, Schülermagazin ultra und Passion Pferde
kuckuck             mit                  typisch frau, Schülermagazin ultra und Passion Pferde  

Zum Welt-Kusstag: Am heutigen weltweiten Tag des Kusses möchte ich mir ein paar Gedanken zu diesem sonderbaren Ritual machen, das es in dieser Form fast  nur unter Menschen gibt. Die busseln sich zur Begrüßung ab, sie küssen sich um auf kurz oder lang ein Paar zu sein und sie verabschieden sich auch mit dieser Geste. Die Eskimos nutzen nicht ihre Lippen, sondern reiben ihre Nasen aneinander. Egal in welcher Kultur der Kuss und in welcher Form er gepflegt wird: Immer entsteht dabei ein inniger Körperkontakt. Ein Kuss zeigt Liebe. Wenn ihn Paare austauschen. Ein Kuss zeigt Freundschaft, wenn er nur flüchtig auf die Wangen gehaucht wird. Und ein Kuss zeigt Respekt, wenn ihn zum Beispiel Politiker austauschen. Natürlich können Mütter nicht anders und müssen ihre Babys immer wieder abbusseln. Und dasselbe gilt natürlich auch für unsere Kuscheltiere. Jetzt gibt es zum Küssen verschiedene Theorien, warum und wieso. Da vermuten die einen eine Art Futter-Austausch. Und die anderen entdecken wieder andere Zusammenhänge. Wer sich aber an unsere Babys erinnert, der weiß, dass der Mund in einer sehr frühen Altersphase quasi als dritte Hand eingesetzt wird. Und deshalb bin ich felsenfest davon überzeugt, dass durch den Kuss wertvolle Informationen bis ins Innsreste übertragen werden. Sozusagen ein Daten-Transfer zwischen zwei Körpern. Und das ist der Grund, weshalb ich seit 30 Jahren mit meinem Mann zusammen bin: Weil er einfach phantastisch küssen kann... 

Wer sich unter diesem Rosenbogen küsst, bleibt ein Leben lang zu zusammen - wer fest daran glaubt, kann aber auch jedes andere schöne Plätzchen nehmen... Bild: S. Przewolka

Von Sabine Przewolka

 

 

Wer sich unter meinem Rosenbogen im Garten küsst, bleibt ein ganzes Leben lang zusammen! Zur Zeit steht er in voller Blüte und weckt die Phantasie durch seinen betörenden Duft und natürlich seine Schönheit. Aber wer an Dinge fern jeglicher Wissenschaft glaubt, der sieht die Welt einfach bunter. Zum Beispiel der Kinderwunsch. Natürlich entstehen Kinder rein wissenschaftlich gesehen durch biologische Vorgänge wie die Meiose und so weiter. Aber ich glaube fest daran, dass zu einem Kind auch ein innig geäußerter Wunsch gehört. Meine älteste Tochter war eine Sternschnuppe, meine mittlere ein Geldstück – geworfen in einen Forellenteich bei einer Gaststätte in Oberitalien, in dem schon der ganze Boden voller Gelstücke blinkte und blitzte. Ja und mein Sohn entstand zumindest in Gedanken schon in dem Hexen-Dorf Triora in Ligurien an der italienischen Riviera. Auch hier gab es so ein Groschen-Grab im Schoß einer Schaufenster-Puppen-Hexe in einer finstere Grotte.

 

Und schließlich gründen alle Religionen dieser Erde auf einem Glauben, ohne dass er handfest bewiesen werden könnte. Der Mensch neigt einfach dazu, gerne an Dinge zu glauben, die sich nicht logisch und wissenschaftlich ergründen lassen. Die Gehirnforscher wissen auch, warum: Weil das viel ältere Stammhirn in uns so etwas gegenüber dem jüngeren Großhirn einfach überdeckt. Das kann sogar so weit führen, dass die Menschen in ihrem Glauben jegliche Vernunft verlieren. Und weil der Mensch immer Antworten auf seine Fragen haben will und deshalb auch an wissenschaftliche Grenzen stößt.

 

Da finde ich die Rosenbogen-Bogen-Geschichte doch viel schöner. Einmal weil sie kein Geld kostet – nur einen Kuss! Und das menschliche Gehirn sich vielleicht auch nach Jahren nicht mehr an diesen schönen Moment erinnert - wenn die Scheidung schon längst über die Bühne ist. So ein Rosenbogen im Garten ist einfach was Tolles, egal wie es ausgeht! Wehrt sich ihr Partner vielleicht ein bisschen, Ihnen diesen schicksalsträchtigen Kuss zu geben? Da weiß ich auch noch einen absolut zuverlässigen Trick. Wer seinen Wegebegleiter handzahm wie ein Lämmchen machen will, der gibt ihm vorher einfach einen Rosenlikör, zubereitet nach dem Rezept von Usa Simon aus VS-Marbach. Der wirkt aber nur unter einer Voraussetzung, dass  fest daran geglaubt wird! In dem Fall braucht man auch nicht den in meinem Garten, sondern kann jeden x-beliebigen schönen Platz nehmen...  

 

Das Rezept für den leckeren Rosen-Apperitif:

 

12 Duftrosen (ungespritzt, die ganze Blütenknospe – aber die Rosenblätter nur zu zwei Drittel verwenden, das erste Drittel direkt am Blütenkelch nicht verwenden, da bitterer Geschmack), 75 Gramm Zucker, ein Gläschen Kirschwasser, ein Liter französischer Roséwein trocken, zwölf Stunden im Kühlen ziehen lassen, durch feinmaschiges Sieb gießen, abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Etwa zwei Wochen haltbar. Lecker auch halbe-halbe mit Sekt zu mischen!

     

 

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Den Rosenlikör von Usa Simon (im Bild bei einer Führung über die Landesgartenschau) kann jede/r nachmachen. Bild: S. Przewolka

 

 

 

 

 

 

 

Tatort-Fan: - Mit großen, fast erstaunten Augen erzählte ein Ehepaar: "Wir schauen am Sonntag abend im Tatort im Ersten - Ihr etwa nicht?" Tatort? Meine Eltern schauten den schon und aus der Zeit stammt ja auch noch der Vorspann mit der klassischen Melodie. Für mich kamen da schon die Spinnen raus - so alt wirkte das Ganze. Aber nach dem Gespräch schaute ich mir doch einmal ganz bewusst den typisch deutschen Krimi an. Und seither gibt es auch für mich nichts anderes: "Sonntag schaue ich (fast)  immer Tatort!" Am liebsten natürlich aus purem Lokalpatriotismus, wenn er aus der Schweiz kommt, wie am vergangenen Sonntag "Geburtstagskind". Oder mit Klara Blum (gespielt von Eva Mattes) vom Bodensee. Dabei fasziniert nicht nur, dass es in der Regel keine großartige Action gibt, sondern durch menschliche Charakter-Studien geradezu aufreibenden Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Minute. Tatort hält anderthalb Stunden in Atem. Vom Fernseher aufstehen, wenn das Telefon läutet oder sich die Blase meldet,  rächt sich. Jede Minute zählt. Ein "Tatort" nimmt immer eine überraschende Wende. Es wirkt deshalb so erfrischend anders wie amerikanische Action-Krimis. Und die Kamera wie in "Geburtstagskind" nimmt die Schweizer Berge so intensiv auf, dass es fast schon als Kunst bezeichnet werden kann. Und die Dialoge gehen immer in die Tiefe, berühren das Zwischenmenschliche, fordern dazu auf, gegen Regeln zu rebbelieren. Denn nur mit Jagdfieber kommt der Kriminalbeamte ans Ziel, findet am Ende den Mörder. Zumindest darauf kann sich der Zuschauer bei jeden "Tatort" verlassen, egal wie verzwickt die Geschichte verläuft.       

 

Reden mit Händen und Füßen: Forscher haben in Amerika herausgefunden, dass Kleinkinder einen größeren Wortschatz aufnehmen können, wenn ihre Eltern mit Händen und Füßen, also gestenreich diskutieren. Klingt irgendwie logisch und kann ich nur unterstreichen. Mein damals zweijähriger Sohn Toni überraschte mich beim Itlaienurlaub, weil er am Strand mit dem Finger an den Horizont deutete und meinte "Segelschiff!" Tatsächlich schaukelte ein Schiff mit weißen Segeln in den Wellen. "Segelschiff" gehört nun wirklich nicht zum normalen Sprachgebrauch eines Schwarzwälders, vor allem wenn die Eltern mit dieser Sportart wenig am Hut haben und selten an den Bodensee fahren. Da lobe ich mir Kinderserien wie die Teletubbies oder Sender mit ihren Wissens-Rubriken. Die füllen echt die Mankos von uns Eltern aus!  

 

 

 

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