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Susanne Senn (rechts) und ihre Schwester Bärbel Brucker beim Tag der offenen Türe in ihrer Praxis im Villinger Benediktiner-Ring 6. Bild: S. Przewolka

Prinzipien der Homöopathie

Von Susanne Senn

 

Hier soll erläutert werden, welche Regeln der Klassischen Homöopathie zugrunde liegen. Sie haben seit der Entstehung der Homöopathie im Jahre 1796 Gültigkeit.

Am Einhalten dieser Regeln kann man erkennen, dass ein Therapeut klassisch homöopathisch verordnet.

 

1.) Die Verwendung von Einzelmitteln

Es werden keine Arzneimittelgemische (wie z.B. sogenannte Komplexmittel) verabreicht, weil weder die Gesamtwirkung vorauszusehen ist, noch etwas über die Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile ausgesagt werden kann.

Die Herstellung eines Arzneimittels erfolgt aus EINER Grundsubstanz. Es wird z.B. EINE Pflanze (bzw. Pflanzenteile) verwendet, es werden nicht mehrere Pflanzen zusammengemischt. Das selbe gilt für Arzneien tierischen und mineralischen Ursprungs. Hahnemann sagte dazu: „Je zusammengesetzter unsere Rezepte sind, desto finsterer wird es in der Arzneikunde.“

Der Patient bekommt auch immer nur ein einzelnes Arzneimittel zu einer Zeit verabreicht. Bevor man dieses Mittel dann wiederholt oder sogar wechselt, wird erst die volle Reaktion auf den Organismus abgewartet und beurteilt. Dabei ist in der chronischen Behandlung der Beobachtungszeitraum meist größer als in der Akutbehandlung.

 

2.) Die Arzneimittelprüfung am Gesunden

Um zu ermitteln, welche „Nachricht“ in einem Arzneimittel steckt, wird jedes Mittel bevor es am Kranken zum Zwecke der Heilung eingesetzt wird einer Arzneimittelprüfung unterzogen. Dazu wird gesunden, freiwilligen Probanden das zu prüfende Mittel über eine bestimmte Zeit verabreicht. Die Symptome, die nach der Einnahme auftreten,werden zusammengetragen. Dabei werden alle körperlichen, seelischen und geistigen Veränderungen der Probanden  aufgezeichnet. So ermittelt man das Wirkungsspektrum der Arznei.

Schon Hahnemann selbst setzte sich solchen Versuchen aus, und auch in der heutigen Zeit finden in aller Welt Arzneimittelprüfungen statt, dadurch vergrößert sich unser Arzneimittelschatz. Denn nur gut geprüfte Mittel finden Einzug in die Arzneimittellehre. Homöopathische Arzneimittelprüfungen werden grundsätzlich nicht an Tieren ausgeführt, weil diese die auftretenden Symptome nicht beschreiben können. Damit ist die Homöopathie frei von Tierversuchen.

Weitere Hinweise zum Wirkungsbereich einer Arznei können eventuell bekannte Vergiftungssymptome dieses Stoffes und Erfahrungen von homöopathisch behandelnden Therapeuten sein (d.h.Aufzeichnungen von Heilungen an Kranken).

 

3.) Das Ähnlichkeitsprinzip

Es besagt, dass ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, das in der Lage ist, beim Gesunden Symptome zu erzeugen, die denen des Patienten möglichst ähnlich sind. („Similia similibus curentur“ d.h. „Behandle Ähnliches mit Ähnlichem“) Das Prüfungsbild des Gesunden -aus der vorher beschriebenen Arzneimittelprüfung- soll also dem Krankheitsbild des Patienten am ähnlichsten sein. Nehmen wir beispielsweise einen Fieberkranken. Er wird in der Homöopathie nicht mit fiebersenkenden Mitteln behandelt, sondern mit einem Mittel, dass beim Gesunden Fieber hervorruft. Allerdings wird nie nur EIN Symptom zur Mittelwahl führen, sondern immer die Gesamtheit aller wahrnehmbaren Zeichen und Symptome, die der Kranke bietet.

 

4.) Die Verabreichung kleinster Arzneigaben

Das Arzneimittel wird in der unter Erhaltung der therapeutischen Wirkung kleinstmöglichen Menge verabreicht. Damit sollen unerwünschte Wirkungen vermieden werden. „So viel wie nötig und so wenig wie möglich.“

Zur Behandlung werden in der Regel wenige Tropfen aus alkoholischen Lösungen verwendet oder kleine, im Durchmesser ca.1mm große Kügelchen (Globuli).

Die Häufigkeit der Gaben und die Höhe der Potenz des Arzneimittels wird der Lebenskraft des Patienten und der Krankheitskraft individuell angepasst.

Zu hohe Potenzen oder zu häufige Gaben können beispielsweise dazu führen, dass eine heftige Erstverschlimmerung der zu behandelnden Symptome auftritt. Oder es könnte geschehen, dass der Organismus zu stark gefordert wird. Gerade bei älteren Menschen oder Patienten mit geschwächter Lebenskraft gilt es, das zu vermeiden. Eventuell könnten bei zu häufiger bzw. nicht sachgemäßer Wiederholung Symptome auftreten, die zum Wirkungsspektrum des Arzneimittels gehören.

 

5.) Die Potenzierung der Arzneimittel

Homöopathische Mittel enthalten die Arznei nicht in ihrer ursprünglichen Stärke, sondern in stufenweise verdünnter und verschüttelter/verriebener Form. Das nennt man „Potenzieren“ bzw. „Dynamisieren“. Paradoxerweise wirken die Mittel umso stärker, je verdünnter sie sind, was Hahnemann durch Versuche herausfand. Die „schlummernden Arzneikräfte“ werden durch die Potenzierung erst freigesetzt. Es gibt D-Potenzen (in der Klassischen Homöopathie allerdings seltener verwendet), C-Potenzen und Q-Potenzen (auch LM-Potenzen genannt).

Bei den D-Potenzen wird im Verhältnis 1:10 verdünnt, d.h. ein Teil Urtinkur auf 9 Teile Lösungsmittel (verdünnter Alkohol), bei den C-Potenzen im Verhältnis 1:100
und bei den Q-Potenzen im Verhältnis 1:50.000. Zwischen den einzelnen Verdünnungsschritten wird die jeweilige Potenz kräftig rhythmisch verschüttelt.

Die Herstellung homöopathischer Arzneimittel ist im homöopathischen Arzneibuch (HAB) gesetzlich geregelt.

 

Mehr zum Thema auf meiner Homepage www.praxis-senn.de


 

 

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Was Homöopathie bedeutet

Eine Heimkehrerin und die Klassische Homöopathie

 

Mein Name ist Susanne Senn, ich bin in Villingen aufgewachsen, habe da geheiratet und zwei Söhne bekommen. Bald nach der Geburt unseres zweiten Kindes hat es unsre kleine Familie allerdings nach Ettlingen verschlagen und dann nach Tiengen, Freiburg und München. Elf Jahre waren wir unterwegs und sind nun vor wenigen Monaten wieder nach Villingen zurückgekehrt. Was ich mitgebracht habe aus dieser Zeit ist mein Heilpraktikerschein, mein Homöopathiezertifikat und eine große Liebe zur Homöopathie. Nun freue ich mich, in Villingen meine Praxis für Klassische Homöopathie eröffnet zu haben! Meine Schwester, Bärbel Brucker hat schon seit einigen Jahren eine Praxis für Psychotherapie (fast) im Herzen der Stadt. Diesen Raum teilen wir uns nun und ich blicke mit großer Vorfreude auf unsere gemeinsame Zeit im Benediktinerring 6! Gestern nun hatten wir einen Tag der offenen Tür in unserer Praxis.

Dabei machte ich mal wieder die Erfahrung, dass viele Menschen eigentlich gar nicht so richtig wissen, was sie mit dem Begriff “Homöopathie“ anfangen sollen.

Für Interessierte versuche ich deshalb nun gern einmal, ein paar Informationen zusammenzutragen.

 

Die Homöopathie ist eine eigenständige Heilmethode mit klar definierten Gesetzen. Sie arbeitet ganzheitlich, das heißt, dass bei der Behandlung der ganze Mensch in den Fokus gerückt wird und nicht nur der kranke Teilaspekt. Die Homöopathie wurde Ende des 18.Jahrhunderts (also vor über 200Jahren) von Dr. Samuel Hahnemann entwickelt. Er war mit den Behandlungsmethoden der damaligen Zeit (Aderlass, hohe Quecksilber-Gaben ect.) so unzufrieden, dass er nach einer anderen, besseren und für den Patienten schonenderen Methode gesucht hat. Dabei verdünnte er die Arzneimittel immer mehr, um die Nebenwirkungen zu verringern. Er machte dabei die erstaunliche Entdeckung, dass die Mittel, je verdünnter sie waren, umso kraftvoller wirkten. Er begann damit, die verdünnten, verrührten und verschüttelten Arzneien auf Milchzuckerkügelchen aufzubringen. Damit hatte er die Darreichungsform der “Globuli“ entwickelt, wie wir sie heute noch kennen und verwenden. Abgesehen davon können homöopathische Mittel auch in Tabletten- oder flüssiger Form eingenommen werden.

Die Homöopathie unterlag im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte einer Aufspaltung in verschiedene Strömungen. Die Fraktion, die sich bis heute an die genau festgelegten Regeln von Hahnemann hält, wird die “Klassische Homöopathie“ genannt. Zum Glück schrieb dieser findige Arzt seine Erkenntnisse in Büchern nieder, die jeder Homöopath studieren sollte: das “Organon“ und die “Chronischen Krankheiten“.

Die Homöopathie ist eine Erfahrungswissenschaft. Aus dem, was Hahnemann beobachtet und entdeckt hat, zog er seine Schlüsse, forschte unermüdlich weiter und machte schließlich, wenn er sich sicher war, dass seine Entdeckung Hand und Fuß hatte, seine Ergebnisse der Fachwelt zugänglich. Nach ihm haben zahlreiche Homöopathen weiter Informationen und Erkenntnisse gesammelt und so ist die Homöopathie zu einer gut dokumentierten und komplexen Wissenschaft geworden.

 

Aus was bestehen nun die Arzneimittel, die in dieser alternativen Heilmethode zum Einsatz kommen? Auch da kommt es unter Umständen zu Begriffsverwirrungen. Homöopathische Mittel werden nämlich durchaus nicht nur, wie oft angenommen, ausschließlich aus Pflanzen hergestellt. Die Pflanzen liefern uns zwar mehr als zwei Drittel der Ausgangssubstanzen, aber daneben genauso auch Tiere und Mineralien. Gold (Aurum) kann also bei richtiger Anwendung in verriebener und verdünnter Form genauso zu unserer Heilung beitragen wie das Gift der Honigbiene (Apis), um nur zwei Beispiele herauszugreifen.

Es gibt Mittel, die in ihrer Reinform hochgiftig sind, wie z.B. Arsen (Arsenicum album) oder welche, die wir jeden Tag ohnehin zu uns nehmen, wie z.B. Kochsalz (Natrium muriaticum).

Das stufenweise Verschütteln und Verdünnen der Stoffe führt nun dazu, dass die Wirkung des Giftes bei jedem Schritt nachläßt, die Heilwirkung jedoch zunimmt. Dieser Prozess wird Potenzierung genannt, was mit “kräftig machen“ übersetzt werden kann. Erst nach diesem Vorgang wirkt das alltägliche Kochsalz als hochwirksame Medizin und können wir das, was ehemals Gift war (bei richtiger Anwendung) gefahrlos zu uns nehmen.

 

Die Reise könnte uns nun immer tiefer führen in die “Geheimnisse“ der Homöopathie, aber ich will es für heute genug sein lassen. Schauen Sie doch gerne wieder rein, wenn ich demnächst an dieser Stelle etwas über die am Anfang erwähnten “klar definierten Gesetze der Homöopathie“ erläutern möchte. Mehr dazu auf meiner Homepage www.praxis-senn.de

 

Gesundheitstipps von Heilpraktikerin Jutta Fetzer

An dieser Stelle gibt Jutta Fetzer, Heilpraktikerin aus Trossingen, in regelmäßigen Abständen aktuelle Gesundheitstipps.

 

 

Was tun gegen Erkältung?


Eigentlich hört es sich ganz einfach an: Die Erkältung kommt von Kälte! Aber es gibt leider keinen direkten Zusammenhang zwischen den herbstlichen Temperaturen und den Erkrankungen der oberen Atemwege. Untersuchungen zeigen uns aber sehr wohl, dass unser Immunsystem durch die Kälte geschwächt wird. Die Blutgefäße an der Körperoberfläche ziehen sich bei diesen Temperaturen zusammen (sinnvoll um vor Auskühlung zu schützen),  jedoch gelangen dann weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute. Nun haben die Erkältungsviren ein leichtes Spiel. Als Folge kommt es zu einer Infektion. Wer einer Erkältung vorbeugen will, sollte vor allem sein Immunsystem stärken. Regelmäßige Saunabesuchen gewöhnen den Organismus daran  mit Kälte-und Wärmereizen  besser klarzukommen. Der Körper wird dadurch besser durchblutet uns somit können die Abwehrzellen des Immunsystems Ihre Schleimhäute besser schützen. Warm angezogen helfen auch regelmäßige Spaziergänge Ihrem Immunsystem auf die Sprünge. Eine vitaminreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und eine Begrenzung der Stressbelastung halten überdies Ihre Abwehrzellenleistungsfähig. Daneben gibt es immunstärkende Mittel aus der Apotheke, wie z.B. Echinacea aus dem roten Sonnenhut, Zistrose, oder Granatapfel (auch als Saft erhältlich), die die Virenausbreitung  erschweren. Falls Vorbeugen dann nicht ganz geholfen hat, der Hals fängt an zu kratzen, die Nase tropft, man fühlt sich schlapp- typische Anzeichen einer Erkältung. Manchmal gelingt es schon mit einem Erkältungsbad, genügend Schlaf und viel Trinken die Viren wieder zu vertreiben. Die Wärme des Bades fördert die Durchblutung, Ruhe und Schlaf entlasten das Nervensystem und helfen so der Immunabwehr. Wenn es dann aber doch noch zu Fieber kommt, sollte es nicht allzu schnell gesenkt werden. (Fieber dient zur Selbstheilung des Körpers). Die lästigen Symptome sind verschwunden, der Eindruck entsteht: die Viren sind besiegt! Meist ist das leider nur eine Illusion, ein rascher ein Rückfall kann eintreten. Also haben Sie nichts gewonnen! Daher sollten in Ihrer Hausapotheke ein paar Dinge nicht fehlen: Für den trockenen Reizhusten Präparate mit z.B. Isländisch Moos, Spitzwegerich, Huflattich und Eibisch. Für den Schnupfen und eine verstopfte Nase hilft das Inhalieren  mit ätherischen Ölen wie Latschenkiefer, Eukalyptus oder einfach ein Tee mit Kamillenblüten. Zur schonenden Fiebersenkung kommt der gute alte Wadenwickel zum Einsatz. Homöopathische Mittel gibt es sowohl als Einzelmittel gegen die jeweiligen Symptome, als auch als Komplexmittel in Ihrer Apotheke. Lassen Sie sich von Ihrem Heilpraktiker, Arzt  oder Apotheke  Ihres Vertrauen beraten.

 

 

Die Behandlung der Reflexzonen am Fuß in der Schwangerschaft

 

Die Reflexzonentherapie am Fuß wird von den schwangeren Frauen grundsätzlich meist als sehr wohltuend und stabilisierend empfunden. Auch obwohl die Schwangerschaft ja keine Krankheit ist, gibt es immer mehr Frauen, die in der Zeit der „anderen Umstände“ vielerlei Beschwerden aufweisen. Meist tritt am Anfang Übelkeit auf,  je weiter die Schwangerschaft fortschreitet klagen viele Frauen über Rückenschmerzen. Oftmals stellen sich auch venöse Stauungen in den Beinen ein, die sich dann scheinbar nur durch Hochlagern der  Beine kurzfristig verbessern lassen. All diese unangenehmen Begleiterscheinungen der Schwangerschaft können durch die sanfte Methode der Reflexzonentherapie am Fuß gemildert oder auch behoben werden. Eine regelmäßige Betreuung hat sich ab dem 4. Monat der Schwangerschaft als sinnvoll erwiesen. Nach der Entbindung kann zum Beispiel der Milchfluß angeregt werden und die Rückbildung der Organe wird zusammen mit Beckenbodengymnastik beschleunigt. In diesem neuen Lebensabschnitt (Schwangerschaft und nach der Entbindung) wird erst einmal alles anders, es gibt Stress, wo vorher keiner war und die Nächte werden kurz. Die Betreuung auch nach der Entbindung wird von den jungen Müttern als sehr ausgleichend und beruhigend empfunden, auch wenn keine großen körperlichen Beschwerden mehr da sind

 

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